Alexander Heise als Vorsitzender der CDU-Münzenberg einstimmig wiedergewählt


Am 01. November 2019 hatte der CDU-Stadtverband Münzenberg zu seiner gut besuchten Mitgliederversammlung ins Burghotel in Münzenberg eingeladen.
Der 1. Vorsitzende Alexander Heise konnte neben zahlreichen Mitgliedern, zwei Neumitgliedern, Altbürgermeister Hans Jürgen Zeiß sowie einigen Ehren Stadträten, auch mehre Gäste willkommen heißen u.a. als Gastredner Matthias Walther, Kreisbeigeordneter und Kämmerer des Wetteraukreises und Denis Wirth, Vorstandsmitglied der CDU-Butzbach und des Kreisvorstands.
Zum Einstieg in die satzungsbedingt, umfangreiche Tagesordnung, wurde in einer Schweige-Minut der im abgelaufenen Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht, stellvertretend wurde Günter Kullmer als treues, engagiertes Mitglied und Parlamentarier genannt, der sich über viele Jahre für die Belange und das Wohlergehen der Stadt Münzenberg in unterschiedlichen Gremien verdient gemacht hat.
Nach der formellen Feststellung des Vorsitzenden, dass Einladung und Tagesordnung fristgerecht und ordnungsgemäß verteilt worden sind, wurde Matthias Walther zur Wahl als Versammlungsleiter vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
In ihren Tätigkeitsberichten konnte zunächst der Vorsitzende Alexander Heise von einem ereignisreichen Jahr berichten, wo wechselnde politische Themen immer wieder neue Herausforderungen mit sich brachten. Nicht nur in der Kommunalpolitik zum Wohle der Stadt Münzenberg galt es zahlreiche Höhen und Tiefen zu meistern, um zu sinnvollen und vertretbaren Entscheidungen zu gelangen. Auch Landes – und Bundepolitische Themen gestützt durch die moderne Medienwelt, galt es zu verarbeiten und den Bürgern*innen verständlich zu machen .Trotz allem , so Heise, kann man seitens der CDU-Münzenberg mit gewissem Stolz und Genugtuung feststellen, dass in den Gremien, Magistrat, Stadtparlament und den Ortsbeiräten durch die CDU-Mandatsträger gute, verantwortungsvolle Arbeit geleistet worden ist.
Der Vorstand hat flankierend zu den politischen Aufgaben in der abgelaufenen Legislaturperiode 2017 – 2019 insgesamt 16. Sitzungen abgehalten. Stolz ist man in der CDU auch auf ihre zahlreichen Beiträge zu Geselligkeit und Bürgernähe in Form von verschiedene Angeboten, die aus dem städtischen Veranstaltungskalender nicht weg zu denken sind und sich bei der Bevölkerungen in allen 4 Stadtteilen seit Langem großer Beliebtheit erfreuen. U .a. die Neujahrsempfänge mit politischer Prominenz, die jährlichen Tagesfahrten, das Federweißer Feste am Tag der Deutschen Einheit und die Weihnachtsfeiern mit großer Tombola in familiärem Ambiente. Mit einem kurzen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben, wo vor allem die voraussichtlich im März 2021 anstehende Kommunalwahl oberste Priorität genießt, bedanke er sich bei allen Mitgliedern und Mandatsträgern für ihre Unterstützung und die geleistete Arbeit.
Fraktionsvorsitzender Gerold Müller ging in seinem Bericht ergänzend zu den Ausführungen des 1. Vorsitzenden auf einige Projekte ein, wie u.a. die Sicherung der Kontinuität in der Ärzteversorgung in Münzenberg, die Feldwegesanierung im Altstädter Feld und die beschlossene Installierung von versuchsweise je 1 W-LAN HOT SPOT in allen 4 Stadtteilen. Weitere Herausforderungen liegen derzeit auf dem Tisch wie z.B. eine Entscheidung zu der neuen Straßen - Beitrags-Satzung und die Verabschiedung des neuen Haushalts für 2020 mit mindestens einer schwarzen Null. Kritisch äußerte sich Müller zu der oft langatmigen und dem zum Teil wenig- zielführenden Entscheidungsprocedere der städtischen Gremien resultierend aus der Tatsache, dass man zu viele neue Projekte gleichzeitig in Angriff nehmen möchte ohne, dass bereits laufende Vorhaben zum Abschluss gebracht worden sind.
In Ihrem Bericht konnte Ina Wendel in Personalunion als Schatzmeisterin und Mitgliederbeauftragte von geordneten Finanzen berichten ebenso wie von einer positiven Entwicklung bei den Mitgliedern, wo neben natürlichen Abgängen auch einige Neu-Einsteiger gewonnen werden konnten.
Im Auftrag der Kassenprüfer ergriff Lothar Düringer, der gemeinsam mit Wolfgang Klein die Kasse geprüft hatte, das Wort und konnte von einer tadellosen und sehr übersichtlichen Buchführung berichten. Seinem Antrag auf Entlassung der Schatzmeisterin ebenso wie dem gesamten Vorstand wurde durch die Versammlung ohne Einwand stattgegeben.
In seinem Grußwort ging Matthias Walther in seiner Eigenschaft als Kreisbeigeordneter und Kämmerer im Wetteraukreis in seinem interessanten Vortrag auf einige s.g. Andockpunkte zur Stadt Münzenberg ein. Demnach sind im Etat 2020 (ca. 450 Mio. €) einige Vergünstigungen für die Kommunen zu erwarten u.a. eine Senkung der Schulumlage ebenso wie eine spürbare Senkung der Kreisumlage. Genehmigt wird wohl auch die Installierung der 4 x Hot Spots, was - wie bekannt -seinerzeit von der CDU als Antrag in die STAVO eigebracht worden war. Wichtige Hinweise konnte Walther auch zu verschiedenen anstehenden Problemlösungen in unterschiedlichen Bereichen der Stadt geben. Bzw. hat er seine Unterstützung im Rahmen seiner Verantwortung im Fachbereich 4 des Wetteraukreises angeboten. Mit einem Hinweis auf den Hessentag 2020 in Bad Vilbel, wo der Wetteraukreis eine größere Beteiligung plant, schloss er seinen Redebeitrag.

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